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Airless/ Airmix Verfahren


Beim luftunterstützten Airless-Spritzen (Airmix®, Aircoat, Aircombi oder Air Assisted) wird das Spritzgut luftlos durch mittleren Materialdruck von ca. 20 bis zu 150 bar zerstäubt. Ein Airless-Gerät (elektrische oder pneumatisch betriebene Kolben- oder Membranpumpe) bringt das Spritzgut auf Druck und presst es über den Schlauch und die Pistole durch eine Hartmetalldüse. Durch Beaufschlagung mit Druckluft (0,5 bis 2 bar) wird der harte Airless-Spritzstrahl weicher und die Neigung zur Randstreifenbildung verhindert.

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Vorteile


Spritzverfahren mit wenig Overspray
Feinere Zerstäubung als beim reinen Airless-Spritzen
Hohe Flächenleistung
Hohe Arbeitsgeschwindigkeit
Die Auftragsmenge lässt sich durch Veränderung des Spritzdrucks regeln
Die Spritzstrahlbreite lässt sich über die Unterstützungsluft verändern
Sehr gut für Materialien mit hohem Festkörperanteil geeignet
Auch hochviskose Materialien lassen sich verarbeiten, dadurch sind hohe Schichtstärken in einem Arbeitsgang möglich

 
 
 

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Nachteile:


Gröbere Zerstäubung als beim konventionellen Luftspritzen
Nur bedingt geeignet für die Beschichtung von Kleinteilen
Es wird relativ viel Material für die Befüllung von Pumpe und Schlauch benötigt (sinnvoll ab ca. 0,5 Liter)

 

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Spritzsysteme:

Airmix®-Pistole
Elektrische Kolbenpumpe mit integriertem Kompressor
Luftangetriebene (pneumatische) Kolbenpumpe
Elektrische Membranpumpe mit integriertem Kompressor
Hochdruck-Doppelmembranpumpe

Quelle: www.airless-meier.de





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